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Goch-Kessel
So versteckt, dass man ihm leicht übersehen kann, liegt in Goch-Kessel ein alter Bunker an einer Nebenstraße. Es handelt sich um eines der nördlichsten Überbleibsel einer deutschen Verteidigungslinie. Sie wurde insgesamt "Westwall" genannt, hier im Norden hieß sie "Geldernstellung". Die Alliierten nannten den Westwall "Siegfried-Linie".
Die "Geldernstellung" wurde in den Kriegsjahren nicht wie geplant ausgebaut. Das Baumaterial war knapp. Es fehlte an Arbeitskräften. Ob die Linie aus Bunkern und anderen Abwehrstellungen tatsächlich eine militärische Bedeutung bei dem Vormarsch der Alliierten am Niederrhein im Februar 1945 hatte, ist zweifelhaft. Nach dem Krieg sollte der Bunker gesprengt werden. Zerstört wurde er dabei aber nicht.
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